Wahlprogramm 2026-2032

Infrastrukturelle Maßnahmen

  • Umbau der alten Schule zu einem Dorfgemeinschaftshaus
  • Sanierung Reundorfer Friedhof
  • Ausbau der Grundschule Frensdorf für die Ganztagesbetreuung und bedarfsgerechte Erweiterung der Klassenräume
  • Realisierung Radweg von Reundorf nach Pettstadt
  • Lückenschluss Gehweg in der Distelbergstraße
  • Zukunftsweisende und kostengünstige Sanierung und Ausbau der gemeindlichen Kläranlage
  • Kindertagesstätte St. Otto bedarfsgerecht und sinnvoll sanieren
  • Reundorfer Kinderspielplätze unterhalten, beschatten und weiterentwickeln
  • Abbau Oberleitungen in der Höhenstraße

Verkehr

  • Verkehrssicherheit in Reundorf durch sinnvolle Maßnahmen erhöhen
  • Überquerungsmöglichkeit Lange Straße an Bushaltestelle
  • Verlängerung Gehweg von der Hauptstraße bis zum alten Milchhäuschen mit Bau einer Überführungsmöglichkeit
  • Sinnvoller Umgang mit der Verkehrs- und Parküberwachung
  • Erhalt der Straßeninfrastruktur
  • Anschluss der Gemeinde Frensdorf an den Bamberger Stadtbus

Umbau der alten Schule zu einem Dorfgemeinschaftshaus realisieren

Die alte Schule liegt direkt im Zentrum von Reundorf. Im Februar 2025 gelang es der Gemeinde das leerstehende Haus zu erwerben. Es wurde an eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, welche die Substanz und weitere Nutzungsmöglichkeiten beurteilen sollte. Die Bürgerliste Reundorf lud die Dorfbevölkerung zu einem Workshop ein und ermittelte den Bedarf für ein Dorfgemeinschaftshaus. Aus diesen Erkenntnissen erstellten wir ein mehrseitiges Nutzungskonzept, welches dem Bürgermeister übergeben und dem Gremium des Gemeinderates vorgestellt wurde. Im November 2025 stellte die BLR einen Antrag auf Vergabe der Planungsleistungen. Die Gespräche mit den Reundorferinnen und Reundorfern zeigen uns immer wieder auf, welch hoher Bedarf für ein Dorfgemeinschaftshaus vorhanden ist. In den Räumlichkeiten wird viel Leben einziehen und eine multifunktionale Nutzung soll auf alle zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen eine räumliche Antwort bieten können. Der Umbau in eine barrierefreie und moderne Immobilie wird für die Gemeinde eine hohe Investition bedeuten, welche durch Fördermittel des Bundes reduziert werden kann. Trotz steigender Ausgaben und begrenzter Haushaltsmittel ist diese Investition für Reundorf jeden Cent wert! Bis die Baumaschinen rollen können, bedarf es einer Vielzahl an Entscheidungen und Schritte, welche die Bürgerliste Reundorf durch ihr Engagement aktiv vorantreiben möchte. Unser Ziel wird eine Eröffnung im Jahre 2028 sein.

Sanierung Reundorfer Friedhof

Wir sehen im Reundorfer Friedhof eine Trauer- und Begegnungsstätte für unsere Dorfbevölkerung. Auf Antrag der Bürgerliste wurde im Jahr 2023 die Aussegnungshalle grundlegend saniert und fügt sich nun wieder ansehnlich in das Areal ein. An diesem Punkt möchten wir nicht stehen bleiben, denn die Begräbnisstätte gibt im Vergleich zu anderen Ortschaften leider kein schönes Bild ab. So möchten wir mit der Bevölkerung in einen Dialog gehen und mindestens eine Sanierung der Gehwege erreichen. Der Reundorfer Friedhof soll in Zukunft wieder ein würdiger Gottesacker werden!

Ausbau der Grundschule Frensdorf

Die schulische Bildung ist der Schlüssel für Erfolg und Wohlstand einer jeden Gesellschaft. Deswegen setzen wir uns für den Ausbau der Grundschule in Frensdorf ein, damit hier die bestmöglichsten Voraussetzungen für unsere künftigen Generationen geschaffen werden. Aktuell fehlen Räumlichkeiten für die Ganztagesschule, welche die Kommune aufgrund rechtlicher Bestimmungen zukünftig bereitstellen muss. Durch den Gemeinderat wurden bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, welche unter anderem einen Erweiterungsbau und eine Verlegung des Pausenhofes vorsieht. Auch das umliegende Areal zwischen Schulgelände und Kirche, sowie der Parkplatz könnten in die Planungen mit aufgenommen und entwickelt werden. Der Ausbau und Umbau des Schulgebäudes werden für die Kommune eine weitere hohe finanzielle Belastung bedeuten. Wir plädieren hier mit Maß und Ziel vorzugehen und die langfristige Entwicklung der Schülerzahlen im Auge zu behalten, da zu Beginn der 2030er Jahre die Schülerzahlen rückläufige Tendenzen aufzeigen.

Radweg Reundorf-Pettstadt

Wir leben im Bamberger Land in einer echten Fahrradregion! Die Freizeitgestaltung per  Zweirad mit Elektroantrieb erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Unseren Ort durchziehen mehrere stark frequentierte Radwege, welche eine Verbindung zwischen Steigerwald, Regnitz-Tal und Bamberg darstellen. Im Radwegenetz fehlt weiterhin die Verbindung zwischen Reundorf und dem Pettstadter Ortsteil Eichenhof. Dieser Lückenschluss muss aus unserer Sicht, nach Jahren des Stillstands, endlich realisiert werden, da viele unseren Ort naheliegend durch Rattelshof in Richtung Bamberg verlassen. Die Landstraße wird als Zubringer zur Gemeinde stark frequentiert und die Radfahrer müssen zur Verkehrssicherheit einen eigenen Abschnitt erhalten. Die Baumaßnahme wird der Landkreis Bamberg übernehmen, da es sich um ein Kreisstraße handelt. In diesem Zusammenhang möchten wir auch die Prüfung einer Fahrbahnsanierung der Kreisstraße erreichen da sich diese an einigen Stellen bereits in einem stark abgenutzten Zustand befindet. Die Gemeinden Frensdorf und Pettstadt müssen sich in der Planungsphase an den Kosten beteiligen. Diese Investition wird sich unserer Meinung nach auch aus touristischer Sicht lohnen, da der Weg einen echten Mehrwert im Radwegenetz für Radfahrer darstellen wird.

Lückenschluss Gehweg Distelbergstraße

Eine Herzensangelegenheit ist uns der Lückenschluss des Gehwegs in der Distelbergstraße. Dieser wurde bis heute nicht realisiert und endet jeweils in den Kurvenbereichen der Höhenstraße und dem Kindergarten. Die Flächen vor den vor den Anwesen sind größtenteils nicht befestigt. Dieses Thema möchten wir für die Sicherheit der Anwohner und der Fußgänger endlich angehen. Die Investition in eine bauliche Maßnahme sehen wir als realistisch, wenn die Gemeinde den Zuschlag für flächendeckendes Glasfaser-Internet erhalten würde und Fördergelder zur Verfügung stehen.

Zukunftsweisende und kostengünstige Sanierung und Ausbau der gemeindlichen Kläranlage

Die Entsorgung der Abwässer ist eine wichtige Aufgabe der Kommune und hierzu bedarf es in der kommenden Wahlperiode vieler wichtiger Weichenstellungen. Nicht alle Schmutzwässer der Gemeindehaushalte werden in Frensdorf geklärt, sondern teilweise in die Nachbargemeinde Pommersfelden umgeleitet. Unsere örtliche Anlage ist erfreulicherweise noch voll funktionsfähig, allerdings ist diese in der hydraulischen Auslastung an einer Grenze angelangt. Eine Investition in die Frensdorfer Kläranlage und das örtliche Kanalsystem ist notwendig und zieht mehrere Folgefragen nach sich. Um dieses Thema besser beurteilen zu können, wurde durch den Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Wir befürworten eine zukunftssichernde Investition, welche auch die Nachbargemeinde aus Pettstadt einbezieht. Egal in welcher Art und Weise, die baulichen Maßnahmen werden eine hohe Belastung für die Finanzen der Gemeinde bedeuten, welche in Form von einmaligen Erschließungsbeiträgen oder einer Gebührenerhöhung refinanziert werden können. Die Bürgerliste möchte letztgenannte Refinanzierungsmöglichkeit erreichen, da Einmalzahlungen eine hohe Belastung für die privaten Haushalte bedeuten würde.

Kindertagesstätte St. Otto

Die Kindertagesstätten haben für Familien eine wichtige Bedeutung, wenn es um die Vereinbarung von Arbeit und Privatleben geht. Anerkennend möchten wir die tolle Arbeit der Erzieherinnen und die Plattform für soziale Kontakte unserer Dorfgemeinschaft erwähnen. An der Unterhaltung der Einrichtungen ist die Kommune durch Übernahme von Betriebskosten und Zuschüsse zu den Elternbeiträgen beteiligt und unterstützt die Trägerschaften maßgeblich. Unsere Kita-St. Otto ist in die Jahre gekommen und es bedarf im Trakt des Kindergartens einer energetischen Sanierung. Wir begrüßen den Entschluss der Gemeinde, welche im Jahr 2025 die bauliche Trägerschaft von der Erzdiözese Bamberg übernommen hatte. Die Bürgerliste Reundorf möchte sich für eine sinnvolle und kostengünstige Sanierung von St.-Otto einsetzen. Bei den Entscheidungen gilt es immer die zukünftige Auslastung im Blick zu behalten, da die Geburtenraten im Gemeindegebiet aktuell rückläufig sind und die Folgen in anderen Einrichtungen bereits spürbar sind.

Reundorfer Kinderspielplätze

Unsere beiden Kinderspielplätze erfreuen sich bei hoher Beliebtheit und werden gerne besucht. Zur Sicherheit unserer Kleinsten werden wir uns für eine regelmäßige Wartung der Spielgeräte einsetzen und dort Neuanschaffungen beantragen, wo Reparaturen nicht mehr durchführbar sind. So konnte in 2025 der Sitz der Seilbahn zeitnah erneuert werden, nachdem dieser einen hohen Verschleiß aufzeigte. Um die Spielplätze weiter attraktiv halten zu können, möchten wir uns über die Initiative für ländliche Entwicklung im Ebrachgrund (ILE) für mögliche Neuanschaffungen von Spielmöglichkeiten stark machen. Ein wichtiges Thema für viele Eltern ist die fehlende Beschattung auf dem großen Spielplatz in der Hauptstraße. Hier möchten gemeinsam mit den Eltern und der Verwaltung nach Möglichkeiten suchen und handeln um die stark frequentierten Spielbereiche gerade im Hochsommer beschatten zu können.

Abbau Oberleitungen in der Höhenstraße

In der Höhenstraße verlaufen Teile des Leitungsnetzes für Telefonie und Internet noch oberflächlich. Diese Masten möchten wir abbauen und die Kabel unterirdisch verlegen lassen. Im Rahmen des Ausbaus von Breitbandinternet sehen wir hierzu eine passende Gelegenheit.

Sicherung ärztliche Versorgung

Die gesundheitliche Versorgung in Reundorf ist mit der Gemeinschaftspraxis von Dr. Eller/Dr. Neundorfer und der Massagepraxis Oberender/Schütz zum Glück sehr gut. In Frensdorf praktiziert ein weiterer Hausarzt und eine Apotheke übernimmt die Medikamentenversorgung. Das Thema darf aber nicht außer acht gelassen werden, da sich unser Gesundheitssystem in einer Krise befindet und es von Seiten des Bundes tiefgreifender Reformen bedarf. Wir setzen auf regelmäßigen Dialog mit allen Beteiligten, welche für unsere Bevölkerung im Gesundheitswesen großartiges leisten.

Stärkung der kommunalen Jugendarbeit mit festen Standort in Reundorf

Die kommunale Jugendarbeit unserer Gemeinde bietet ein vielfältiges Angebot. Wir möchten diese grundsätzlich und im neuen Dorfgemeinschaftshaus von Reundorf mit einem Standort dauerhaft integrieren, damit Kinder und Jugendliche im zweitgrößten Gemeindeteil wieder eine Anlaufstelle und Treffpunkt für deren Freizeitgestaltung bekommen.

Vereinsförderung

Unsere Vereine in Reundorf und dem ganzen Gemeindegebiet leisten tolle Arbeit und bereichern unser soziales Miteinander. Wir Danken allen Ehrenamtlichen und möchten dies Unterstützung. Unsere Vereine brauchen eine schnelle und unbürokratische Förderung von Seiten der Kommune. Wir fordern die 20%ige Kostenübernahme für Investitionen weiter beizubehalten. Die Festlichkeiten wie z.B. das Reundorfer Johannifeuer stellen alljährliche Highlights dar. Die Planung und Durchführung bedarf eines hohen Kraftaufwandes und wir möchten die Ausrichtung unterstützen.

Gerne wird die Bürgerliste auch nach der Kommunalwahl mit unseren Vereinen in den Dialog gehen. Über die Fördermittel der Initiative für ländliche Entwicklung im Ebrachgrund (ILE) können notwendige Investitionen zusätzliche Unterstützung erfahren. 

Flächendeckendes Glasfaserinternet in der ganzen Gemeinde

Wir leben in einer digitalen Gesellschaft und schnelles Internet wird für Arbeiten, Kommunikation und Streaming benötigt. Firmen sind auf zügige Datenübertragung angewiesen und setzen dies als Standortfaktor voraus. In unserem Ort wurden in neueren Wohngebieten bereits Vorkehrungen für Breitbandinternet getroffen. In Teilen sind noch die veralteten und limitierten Kupferkabel verbaut. Wir begrüßen die Bemühungen der Verwaltung, welche sich erneut mit anderen Gemeinden um die Fördermittelvergabe von Breitbandinternet beworben hatte. Sobald der Zuschlag für Frensdorf erfolgt sein sollte, möchten wir den schnellstmöglichen Beginn der Arbeiten unterstützen und unsere Reundorfer Themen in der Höhen- und Distelbergstraße einfließen lassen.

Durchführung eines jährlichen Neujahresempfangs

Andere Gemeinden wie Hirschaid oder Strullendorf machen vor. Die Bürgerliste Reundorf fordert die Ausrichtung eines alljährlichen Neujahresempfangs in der Frensdorfer Turnhalle. Ein Empfang gibt die Möglichkeit mit Bürgern aus allen Ortssteilen, Vereinsvertretern, Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft in festlicher Atmosphäre zum Jahresbeginn ins Gespräch zu kommen. Der Musikverein könnte die Veranstaltung musikalisch umrahmen und es besteht die Möglichkeit verdiente Bürgerinnen und Bürger auszuzeichnen. Die Kosten für einen Neujahrsempfang können durch Unterstützung der Ortsvereine und Sponsoring von Ansässigen Firmen gemindert werden. 

Erhalt und Ausbau der örtlichen Nahversorgung

Im Jahr 2025 wurden von Seiten der Gemeinde alle erforderlichen Schritte erledigt, damit von Seiten des Betreibers ein neuer EDEKA-Verbrauchermarkt am Ortsausgang in Richtung Reundorf erfolgen kann. Wir begrüßen die Initiative und danken dem Betreiber für die Investition in einen neuen modernen Standort, weil der derzeitige Markt in der Kellerstraße in die Jahre gekommen ist. Die Bürgerliste Reundorf möchte sich in der kommenden Wahlperiode dafür einsetzen, dass ein einfacher Fußweg vom Ort über die Rauhe Ebrach zum Verbrauchermarkt geschaffen wird, damit unseren Bürgerinnen und Bürger der Einkaufsweg verkürzt werden kann.

Mit der Neuansiedlung wird ein bedeutender Schritt zum Erhalt der Nahversorgung für die Gemeinde gelingen. Auf diesem darf man sich unser Meinung nach aber nicht Ausruhen und es müssen weiterhin die Gespräche mit dem Handel geführt werden, damit der Standort Frensdorf für Geschäfte des täglichen Bedarf schmackhaft gemacht werden kann.

Regelmäßiger Bürgerdialog

Die Bürgerliste Reundorf wird auch nach der Wahl als sichtbare und aktive unabhängige Wählervereinigung aktiv bleiben und möchte die Bevölkerung regelmäßig über die aktuellen Themen aus dem Gemeinderat und dem Stand der Schwerpunktprojekte informieren. Dies wird über unsere Plattformen in den sozialen Medien regelmäßig erfolgen. Aber auch der persönliche Austausch in Form von wiederkehrenden Formaten ist geplant und soll als Plattform für Dialog und Information zusätzlich zu den Informationsveranstaltungen der Gemeinde geschaffen werden.

Verwaltung und Finanzen

  • Gründung eines Kommunalunternehmens
  • Bürgerfreundliche Behörde mit sichtbaren Mitarbeitern und geringen Wartezeiten
  • Digitale Dienstleistungen der Behörde ausbauen
  • Den Haushalt ausgeglichen gestalten und Investitionsspielraum erhalten.
  • Gewerbeansiedlung im Gemeindegebiet forcieren.
  • Gewerbesteuer konstant halten.
  • Interkommunale Zusammenarbeit fördern.

Bürgerfreundliche Behörde

Für unsere Bürgerinnen und Bürger fordern wir eine offene, sichtbare und leistungsstarke Behörde. Die Besucher der Einrichtungen wünschen einen schnellen Service durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hierzu bedarf es weiterer Investitionen in das Gebäude und die Büroausstattung der Mitarbeiter. Wir danken unserem Geschäftsführer und seinen Team, sowie dem Bauhof für deren täglichen Einsatz zum Wohl unser Gemeinde.

Digitale Behörde

Grundsätzlich befürworten wir die Einbindung eines s.g. Chatbot auf der Internetseite der Gemeinde, welcher Fragen auswertet und beantwortet. Das digitale Leistungsangebot der Gemeinde Frensdorf muss in der kommenden Wahlperiode durch Investitionen noch weiter ausgebaut werden. Beispielweise ist es derzeit nicht möglich einen Onlinetermin in der Verwaltung bei einem Ansprechpartner zu vereinbaren. Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger erwarten dies, wenn es beispielsweise in der Gastronomie zur Selbstverständlichkeit gehört, einen Tisch online buchen zu können. Ebenso fordern wir das digitale Leistungsangebot zum Beispiel bei der Beantragung von Dokumenten über den Onlineweg anbieten zu können. Das Rathaus muss digital leistungsfähiger werden.

Gründung eines Kommunalunternehmens

Gerade bei der Umsetzung von baulichen Projekten zählen neben fachlicher Expertise auch eine schnelle und kostengünstige Umsetzung. Leider erschweren bürokratische Auflagen dies unnötig und notwendige Reformen werden nur zögerlich angegangen bzw. zeigen noch wenig Wirkung. Wir fordern die Gründung eines Kommunalunternehmens, welche bauliche Tätigkeiten für die gemeindlichen Vorhaben übernehmen könnte. Wir sehen Vorteile in der vereinfachten Durchführung von Ausschreibungsverfahren und einer Entlastung für den kommunalen Haushalt. Andere Gemeinden wie Hirschaid wenden diese Möglichkeit bereits an und können somit notwendige Vorhaben schneller angehen.

Gewerbeansiedlung im Gemeindegebiet

Unsere Gemeinde liegt verkehrstechnisch in unmittelbarer Nähe der Bundestraße B505, sowie den Autobahnen A3 und A73. Diesen Vorteil müssen wir nutzen und Gewerbetreibenden die Möglichkeit zur Ansiedlung bieten, da gerade junge und aufstrebende Firmen nach vorteilhaften Standorten für deren Expansion suchen. Hierfür eignen sich bestehende Gewerbekomplexe, welche durch einen engen Austausch mit den Eigentümern vermittelt werden können. Aber auch die Erschließung eines neuen Gewerbegebiets in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße B505 sollte geprüft und umgesetzt werden.

Gewerbesteuer konstant halten

Die Gewerbesteuer stellt für den Haushalt eine wichtige Säule auf der Einnahmenseite dar. Wir setzen uns für eine konstante Höhe der Steuer ein, damit Unternehmer in unserer Ortschaft gehalten werden können. Die Mehreinnahmen werden unserer Meinung nach wieder in den Standort und die Arbeitsplätze investiert. Eine Erhöhung der Steuer sehen wir als Maßnahme mit kurzfristigem Effekt und langfristig negativen Folgen für die Gemeinde an. Unternehmen mit mehreren Filialen können die Zahlungen relativ simpel an einen anderen günstigeren Standort verlagern. Generell möchten wir regelmäßig mit unseren lokalen Gewerbetreibenden im Gespräch bleiben. Unsere heimische Wirtschaft bildet unser Rückgrat und verdient volle Unterstützung!

Interkommunale Zusammenarbeit erweitern und Hospitation/Austausch fördern

Die Bürgerliste Reundorf begrüßt den Austausch mit den Nachbargemeinden und fordert einen weiteren Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit zum Beispiel in Richtung der Marktgemeinde Hirschaid. Durch die Bündelung von Kräften wird es gelingen Kosten zu senken und dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Ebenso sollte die Möglichkeit forciert werden bei anderen Kommunen zu hospitieren.

Verkehrsberuhigung und Sicherheit in Reundorf durch sinnvolle Maßnahmen erhöhen

In der vergangenen Periode gelang mit der Einrichtung einer Tempo 30 Zone in der Hauptstraße ein wichtiger Schritt zur Verkehrsberuhigung im Ort. Grundsätzlich möchten wir alle weiteren Maßnahmen unterstützen, welche den Verkehr in Reundorf weiter verlangsamen um damit zur Sicherheit aller Teilnehmer und Anwohner beizutragen, denn überhöhte Geschwindigkeit zählt leider immer noch einer der häufigsten Gründe für Unfälle mit Personenschaden. Hierzu streben wir an der Ulme in der Hauptstraße den Bau einer Ausbuchtung durch Verlegung des Gehwegs an, welche gleichzeitig den Verkehrsfluss abbremsen soll.

Sichere Überquerungsmöglichkeiten in der Langen Straße

Über unsere Lange Straße rollt täglich eine hohe Anzahl an PKW und Schwerlastverkehr. Direkt am Ortseingang wurde in beide Fahrtrichtungen ein neue Bushaltestelle errichtet. Gerade für Schülerinnen und Schüler möchten wir eine sichere Möglichkeit in Form eines Zebrastreifens oder einer Ampel zur Sicherung Überquerung der Langen Straße schaffen. Folgen Sie der Langen Straße in Richtung Frensdorf fällt Ihnen sicherlich das alte Milchhäuschen am Ortsausgang auf. Dieses soll in naher Zukunft abgerissen werden. An dieser Stelle forcieren wir den Bau einer s.g. Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger. Ebenso fordern wir den Gehweg von dieser Stelle bis zum Mündungsbereich in die Hauptstraße fortzuführen.

Sinnvoller Umgang mit der Verkehrs- und Parküberwachung

Der Gemeinderat gab der Verwaltung den Auftrag sich an einem kommunalen Verkehrsüberwachungsverbund zu beteiligen. Somit wird es möglich sein den fließenden und stehenden Verkehr in unserem Gemeindegebiet zukünftig regelmäßig kontrollieren zu können. Wir plädieren für einen sinnvollen Umgang mit der Parküberwachung in unserer Ortschaft. Wir vertreten die Auffassung vieler Bürgerinnen und Bürger, dass eine exzessive Parküberwachung mehr negative Folgen als Nutzen bringen wird. Der Eindruck, dass sich die Kommune durch Strafzettel die Haushaltskassen auffüllen möchte, muss vermieden werden. Wir vertreten die Möglichkeit präventive Maßnahmen durchzuführen, indem zum Beispiel mit unserer Feuerwehr auf Engstellen auf Rettungswegen durch parkende PKW hingewiesen wird. Wir benötigen einen verantwortungsvollen und bürgerfreundlichen Umgang mit der Parkraumüberwachung.

Erhalt der Straßeninfrastruktur

Wir setzen uns für den Erhalt unserer Straßeninfrastruktur ein. Wir bitten unsere Mitbürger entstehende Schäden an Straßen über die Heimatinfo-App an die Gemeinde zu melden, damit z.B. entstehende Schlaglöcher schnell durch den Bauhof repariert werden können. Der s.g. Lange Strich, welche ab dem Sportgelände beginnt ist für die Dorfbevölkerung eine willkommene Ortsverbindungsstraße in Richtung Frensdorf. Wir sehen den Zustand der Straße kritisch und werden einer Sanierung forcieren.

Anschluss der Gemeinde an den Stadtbus der Stadt Bamberg

Zu einer attraktiven Gemeinde zählt auch die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn. Wir möchten die Gemeinde Frensdorf vernetzen und fordern und fordern einen Halt der Bamberger Stadtbusse in Reundorf durch eine Verlängerung der bestehenden Linie, welche derzeit in Nachbargemeinde Pettstadt endet.

Flora&Fauna

  • Befestigung Flurbereinigungsweg nach Obergreuth am Fuße des Distelbergs
  • Anzahl der öffentlichen Mülleimer erhöhen
  • Bessere Nutzung der Früchte an den Streuobstwiesen durch Kennzeichnung erreichen
  • Obsttauschbörse mit anschließenden Saftpressen ins Leben rufen
  • Vermarktung der Tourismuswege im Gemeindegebiet forcieren
  • Videoüberwachung und Grüngutcontainer
  • Alljährliche Frühjahrsputz der Natur ins Leben rufen

Erhalt unserer Flurwege

Unser lebenswertes Dorf liegt zwischen Main- und Distelberg und viele gehen gerne auf den Flurwegen an Wochenenden spazieren. Die Bürgerliste Reundorf möchte sich für den Erhalt der Flurbereinigungswege einsetzen. Diese wurden in der Vergangenheit in das Netz des Tourismusverband Steigerwald integriert. Unsere Forderung lautet die Wanderwege zukünftig noch stärker zu vermarkten um mehr Urlauber in unsere Gemeinde zu locken!

Damit sich Radfahrer und Wanderer nicht die Fahrbahn mit Autos auf der Ortsverbindungsstraße nach Obergreuth teilen müssen, möchten wir den Weg am Fuße des Distelbergs dauerhaft befestigen lassen. Dieser führt an der Obergreuther Siedlung entlang und mündet oberhalb auf dem Fahrradweg nach Waizendorf. Gerade in Monaten mit viel Niederschlag ist der Pfad innerhalb kürzester Zeit nicht mehr passierbar. 

Bessere Nutzung der Obstbäume

Unser Dank gilt allen Reundorferinnen und Reundorfern, welche sich ehrenamtlich um die Bäume auf unseren Streuobstwiesen kümmern. Gerade in den Herbstmonaten hängen diese voll mit leckeren und gesunden Erzeugnissen. Werden diese nicht geerntet und die Früchte fallen vom Stamm, verrotten diese meist. In Zeiten von stark steigenden Lebensmittelpreisen und dem einem nachhaltigen Bezug möchten wir dies mit folgenden Maßnahmen reduzieren:

  • Einführung einer einheitlichen optischen Kennzeichnung, wenn die Früchte von der Allgemeinheit geerntet werden dürfen
  • Durchführung einer alljährlichen Obsttauschbörse, an welcher alle Baumbesitzer ihre Früchte anliefern und diese kostenfrei oder gegen eine kleine Spende erworben werden können. Somit möchten wir auch Familien mit geringen Einkommen den Zugang zu gesunder Ernährung ermöglichen. Die überschüssigen Früchte könnten zu Saft verarbeitet werden.